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CMS Vergleich für Unternehmen: Magnolia vs. Adobe Experience Manager

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Der Markt der Content Management Systeme (CMS) ist hart umkämpft. Fast jedes Unternehmen ist auf diese Softwarelösungen zur Kreation und Verwaltung von Content angewiesen, daher versuchen zahlreiche Anbieter, Stakeholder von ihren Systemen zu überzeugen. Die Lösungen müssen dabei den stetig komplexer werdenden Anforderungen und Prozessen gerecht werden. Magnolia CMS und der Adobe Experience Manager (AEM) zählen zu den großen CMS-Systemen, die in großen Unternehmen häufig zum Einsatz kommen. Milad Said, CMS-Consultant bei der Berliner Digitalagentur Neofonie, weiß, welche Vorteile und Funktionen die beiden CMS-Systeme bieten.

Magnolia CMS

Einer der wesentlichen Vorteile von Magnolia CMS besteht in der Drittanbieterflexibilität. Durch den Fokus auf eine einfache Integration in komplexe Systemlandschaften können Unternehmen Magnolia nach dem “Best of Breed”-Verfahren mit weiteren Lösungen verknüpfen und ihre Prozesse somit individuell optimieren. Zusätzlicher Benefit ist der Ansatz von dem immer weiter an Bedeutung gewinnenden Thema “Personalisierung”. Mit spezifischen Nutzerinformationen wie Standort, Nutzungsverhalten oder demografische Daten können Inhalte personalisiert werden, um Verkaufschancen und Conversions zu steigern. Somit wird Magnolia CMS zu einer flexiblen Enterprise-Lösung, die die eigenen Funktionalitäten ständig weiterentwickelt und sich gut in bestehende Systemlandschaften integrieren lässt.

Die Oberfläche von Magnolia CMS ist grundsätzlich einfach, die Bedienung intuitiv. Das User-Interface ist touchfähig und somit auch mobil einsetzbar. Zudem ist ein Editieren der Seite im Webbrowser möglich, um eine Vorschau des Endergebnisses zu bekommen, bevor die Seite online geht. Die Lizenzkosten der Lösung variieren je nach Angebot (Open Source oder High-End-Produkt), Betriebsmodi wie der Anzahl der zugelassenen Redakteure oder den angeforderten Supportleistungen. Akademische und öffentliche Einrichtungen haben zudem den Vorteil eines Preisnachlasses.

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Magnolia CMS Backend erweitert um verschiedene Module

Adobe Experience Manager (AEM)

Der Adobe Experience Manager (AEM) überzeugt mit seinen einfachen Benutzerinterfaces. Der Anwender hat hierbei die Wahl zwischen Touch UI und Classic UI. Vor allem Erstere punktet beim Thema „What you see is what you get“, was das Erstellen von Landingpages sehr einfach macht.  Grundsätzlich bietet der AEM eine ganzheitliche Lösung mit zahlreichen zusätzlichen Funktionen wie Digital-Asset-Management-Applikationen, vordefinierte Workflows oder spezifische E-Commerce-Komponenten wie Produktanzeige, Gutscheine, Warenkorb und Check-Out. Seit der Übernahme von Magento durch Adobe dürften die Funktionen für E-Commerce in der kommenden Zeit verstärkt fokussiert werden. Vor allem große und internationale Unternehmen profitieren von der Multi Site Management-Lösung. Diese erlaubt es, dynamische Seiteninhalte mit wenigen Klicks auf andere Seiten zu übertragen, sodass der gleiche Content an unterschiedlichen Stellen ausgespielt werden kann. Ursprungsversion und Kopien werden synchronisiert, sodass das System zuverlässig ist und eine einfache Editierung des Contents genügt, um spätere Änderungen auf allen Kanälen umzusetzen.

Ein weiterer Vorteil für den AEM stellt der Zugang in die Adobe Marketing Cloud dar. Dank weiterer nützlicher Tools können etwa Reportings erstellt (Adobe Analytics), Werbung gesteuert (Adobe Media Optimizer), Cross-Channel-Kampagnen umgesetzt (Adobe Campaign) oder Zielgruppen erfasst werden (Adobe Audience Manager). Look und Feel sind über alle Funktionen hinweg sehr ähnlich, zudem kann alles über eine Oberfläche hinweg verwaltet werden. Dies trägt zum komfortablen Arbeiten bei. Weil der Funktionsumfang beim Adobe Experience Manager sehr groß ist und jährlich um neue Anwendungsfälle erweitert wird, fallen die Lizenzkosten hier im Vergleich zu Magnolia tendenziell etwa höher aus.

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Das Beispiel ifolor zeigt AEM im Einsatz

Fazit: Effizientes Content Management mit unterschiedliche Ansätzen

Grundsätzlich sollte darauf geachtet werden, dass die meisten Anforderungen von Unternehmen an ein Web-CMS mit entsprechender Implementierung mit jeder gängigen Lösung realisierbar sind. Der Adobe Experience Manager und Magnolia CMS stellen dabei jeweils eine ganzheitliche und einfach zu bedienende Lösung für ein effektives Content Management dar. Wer eine All-in-One-Lösung bevorzugt, ist mit dem AEM gut beraten, obwohl das System insgesamt hochpreisiger ist als Magnolia CMS. Dieses spricht all jene an, die eine individuelle Lösung bevorzugen und sich nach dem „Best of Breed“-Verfahren orientieren. Hierbei können weitere Systeme integriert werden, die den eigenen Ansprüchen am ehesten gerecht werden.

Egal welches Content Management System zum Einsatz kommt, sollten Unternehmen genau ihre Anforderungen an das System kennen. Neben der zentralen Content-Veröffentlichung auf verschiedenen Kanälen zählen häufig auch die Anbindung externe Systeme, Unterstützung durch künstliche Intelligenz und Aspekte der Personalisierung oder die Anzahl der Nutzer eine wesentliche Rolle, die bei der Auswahl entscheidend sind.

Milad Said gibt dazu am 29.01. sowie am 10.04. ein kostenfreies Webinar, indem er Tipps zur Anforderungsanalyse von Content Management Systemen gibt.

 

Milad Said

Autor: Milad Said

Milad Said ist CMS-Consultant bei der Berliner Digitalagentur Neofonie und kombiniert seine Erfahrungen aus dem technischen Projektumfeld, Vertrieb und Marketing, um Unternehmen bei ihren nächsten Schritten im digitalen Umfeld zu unterstützen.

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