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Mobile-Commerce

Mobile Commerce im Aufschwung

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Laut ARD/ZDF-Onlinestudie 2016 sind über 56 Prozent der deutschen Internetnutzer mobil unterwegs. Mobile Commerce ist für Anbieter längst nicht mehr nur Kür, sondern Pflichtprogramm für eine erfolgreiche Verkaufsstrategie. Die Möglichkeiten zur Implementierung von Online-Shops sind jedoch vielfältig und für Entscheider oft undurchsichtig: HTML5-Applikation, Web-App, responsive oder mobile Webseite oder doch native App? Eine Hilfestellung liefert Steffen Lüdtke von Neofonie Mobile und erklärt, warum gerade die Kombination aus nativer App und responsiver Webseite die perfekte Kombination für Anbieter darstellen kann.

Responsives Design: Das Must-Have auf allen Endgeräten

Moderne Konsumenten nutzen auf ihrer Customer Journey längst nicht mehr nur eines von vielen Endgeräten. Egal, ob Smartphone, Tablet, Smartwatch oder Desktop-PC – das responsive Webseiten-Design passt sich automatisch auf die Displaygröße der jeweiligen Endgeräte an und bietet eine optimale User Experience. Dabei werden nicht nur Bilder für das jeweilige Gerät skaliert, auch andere Elemente werden automatisiert größer beziehungsweise kleiner dargestellt. So lassen sich Erlebnisse und Geschichten besser transportieren, das Einkaufserlebnis wird so für den Endverbraucher optimiert. Bei der Entwicklung sollte der Mobile First-Ansatz berücksichtigt werden, d.h. dass zunächst die Ansicht für mobile Endgeräte aufgesetzt, erst dann folgt die Anpassung an Desktop-PCs.

Mobile Commerce

Beispiel: Toggolino.de, Quelle: Neofonie Mobile

Native Apps: Die ideale Ergänzung immer dabei

Die perfekte Ergänzung zu responsiven Webseiten bieten native Apps. Einmal aus dem App-Store heruntergeladen, begleiten sie die Zielgruppe quasi in der Hosentasche durch den gesamten Tag. In puncto Kosten sowie Test- und Entwicklungszeit verursachen native Apps zunächst einen größeren Aufwand, die vielseitigen Möglichkeiten der Anwendungen machen sie jedoch lohnenswert. So lassen sich beispielsweise alle Hardwarekomponenten des Geräts, wie die Kamera oder das GPS, integrieren. Durch Geo-Tracking wird Location-Based-Shopping ermöglicht, was wiederum große Chancen für Anbieter bereithält. Die Einbindung von Social Media-Sharing-Buttons macht die Inhalte zusätzlich teilbar. Natürlich werden Kunden die App nicht zwangsläufig täglich öffnen, durch Push-Benachrichtigungen können sie jedoch jederzeit über individuell auf sie zugeschnittene Angebote informiert werden. Der Nutzer hat so einen erhöhten Anreiz den Shop wieder zu besuchen. Allgemein eröffnen sich durch native Apps vielfältige Möglichkeiten den Kunden besser kennenzulernen und eine nachhaltige Kundenbeziehung aufzubauen. Kundenspezifische Informationen lassen sich zudem mit Daten-Analysen zu Mehrwertangeboten aggregieren.

Mobile-Commerce: Responsives Design

Beispiel: Toggolino.de, Quelle: Neofonie Mobile

Fazit: Kunden kanalübergreifend abholen

Die responsive Webseite ist ein Must-Have und bietet bereits die wichtigsten Grundlagen für alle Endgeräte. Doch erst die Kombination mit einer native App schafft die optimale kanalübergreifende Ansprache der unterschiedlicher Zielgruppen und Märkte – individuell zugeschnitten auf ihre Bedürfnisse. Während die responsive Webseite vor allem aus SEO-Sicht vorteilhaft ist, birgt die native App große Potenziale hinsichtlich der umfassenden Datenerfassung sowie der damit einhergehenden persönlichen und zielgerichteten Kundenansprache. Im E-Commerce spielen Kundenbindung und Kundengewinnung eine entscheidende Rolle im Wettbewerb. Mit der richtigen crossplattform Strategie können Kunden kanalübergreifend abgeholt werden.

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Mehr über Mobile Technologien und welche für Ihr Business am besten geeignet sind, sehen Sie in unserem kostenfreien Webcast:
Native, Hybrid oder HTML5 – Welche App-Technologie ist die richtig?

 

 

Bildquelle: Shutterstock

Steffen Lüdtke

Autor: Steffen Lüdtke

Steffen hat seine Leidenschaft für IT zum Beruf gemacht, erst als IT-Systemkaufmann, später mit seinem Wirtschaftsinformatik Studium. In seiner mittlerweile zehnjährigen Berufserfahrung setzt er sich tagtäglich mit programmatischen Ansätzen und unterschiedlichen Technologien auseinander. Zielgerichtet und zukunftsorientiert berät er als Business Development Manager der Neofonie Mobile Unternehmen, die die digitale, mobile Wertschöpfung stärken wollen.

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